Der Design-Kamin im traditionellen Look

Wer sich ein altes Haus kauft, der hat manchmal auch das Glück, im Wohnzimmer einen traditionell gemauerten Kamin anzutreffen. Den möchte man natürlich gern erhalten, doch häufig scheitert es an der dafür notwendigen sogenannten Schornstein-Genehmigung. Die wird nämlich für den Holzkamin nur dann erteilt, wenn der Abzug in gutem Zustand und vom Bezirksschornsteinfeger als sicher eingestuft worden ist. Doch das ist bei alten Bauern- und Siedlungshäusern oft nicht der Fall. Heißt das, dass man auf das romantische Flair eines Kamins nun verzichten und das gute Ding abreißen muss?

Der Holzkamin mit moderner Technik

Für den Ethanol-Kamin wird kein Schornstein benötigt und dadurch entfällt auch die Notwendigkeit der Anschlussgenehmigung. Nachdem man den gemauerten Kamin gründlich gereinigt und die Öffnung zum Schornstein gut verschlossen hat, kann man den Ethanol-Kamin nämlich in die Öffnung des gemauerten Kamins stellen. Am besten, man greift hier zu Varianten mit Brennkammer und Rückwand aus Edelstahl, die mit einer Frontplatte aus Sicherheitsglas ausgestattet sind. Allerdings sollte sich diese zum komfortablen Befüllen des integrierten Brennstoffbehälters abnehmen lassen.
Wer die Optik des Traditionellen noch betonen möchte, der kann sich ein Kaminbesteck daneben stellen und einen Korb mit Kaminholz daneben drapieren. Das einzige, was dann zur Perfektion noch fehlt, sind das typische Knistern und der Duft des brennenden Holzes. Doch auch dafür gibt es interessante und teils sogar sehr preiswerte technische Hilfsmittel, mit denen das nahezu perfekt simuliert werden kann.

Tolles Kaminzubehör im Designerlook

Selbst wenn es um das Zubehör von Kaminen geht, kommt man heute an modernen Designs nicht vorbei. Dieses ist dann so konstruiert, dass man bequem mit dem eigentlichen Designstück sehr gut umgehen kann. Hierzu gehört z. B. auch die traditionelle Holzkarre. An dieser kommt man nicht vorbei, wenn man einen Kamin mit Holzscheiten beladen muss. Wenn man sich den doch recht unsicheren Transport auf der Hand bzw. auf dem Arm ersparen möchte, sollte man über die Verwendung von diesem nützlichen Zubehör nicht zurückschrecken. Man bekommt aber nicht nur die Holzkarre, die selbst nicht aus Holz ist, sondern aus galvanisiertem Stahl, auch ein passendes Gestell dazu. In diesem kann man bequem so viele Holzscheite transportieren, wie es nötig ist.

Design der Holzkarre macht viel her

Die Holzkarre und das Gestell könnte man natürlich auch aus anderen Materialien kaufen. Doch dies würde die gesamte Optik von einer Terrasse oder eines Gartens wieder vernichten, die man sich so hart erkämpft bzw. aufgebaut hat. Und aus galvanisiertem Stahl ist dieses nützliche Zubehör auch obendrein noch sehr lange nutzbar, da von hoher Lebensdauer.

Handhabung einfach, Verwendung vielseitig

Die Handhabung von diesem nützlichen Zubehör ist sehr einfach. Man zieht die Karre unter dem Gestell weg und stellt sie bis zum nächsten Mal der Benutzung wieder ab. Allerdings ist die Verwendung der Holzkarre und dem Gestell nicht allein auf den Transport von Holzscheiten beschränkt. Auch zum Befördern von Getränkekästen ist die Holzkarre sehr nützlich. Dann wird aus der Holzkarre eben eine Getränkekarre.

Moderne Kamine – diese Brennstoffe kommen in Frage

Wer im Besitz eines modernen Kamins ist kann dieselben Brennstoffe verwenden wie dies in herkömmlichen Kaminöfen auch der Fall ist. Aber einen wesentlichen Unterschied gibt es, denn im Kamin ist der Heizwert bei gleicher Menger an Brennstoffen viel höher als bei den Kaminöfen.
Genau dieser Aspekt macht Kamine auch bei umweltbewussten Nutzern sehr beliebt, denn der Kohlenstoffdioxidausstoß wird erheblich verringert, womit gleichzeitig  jeder einen kleinen Beitrag zum Klimaschutz leisten kann. Als Brennstoff wird all das bezeichnet, was in Kaminen oder Kaminöfen zur Verfeuerung im Brennraum gedacht ist.

Von Holz bis Bio-Ethanol – alles ist möglich

Im modernen Kamin können also Scheitholz, Braunkohlebriketts, Steinkohle, Holzpellets und sogar Ethanol beziehungsweise Bio-Ethanol als Brennstoffe auf eindeutig effizientere Weise genutzt werden. Grundlegend kann gesagt werden, dass diese Art Brennstoffe überwiegend zur thermischen Energieerzeugung genutzt werden.
Genau aus diesem Grund wird auch zwischen Holz und Brennholz unterschieden. Frisches Holz besitzt jedoch einen hohen Wasseranteil, welcher durch trocknen wieder reduziert wird. Erst nach einer Lagerzeit von 1-2 Jahren ist das Holz dann als Brennholz nutzbar.

Der Kamin als stilvolle Alternative zum Holzofen

Ein noch gänzlich neuer und damit nicht so bekannter Brennstoff für Kamine sind die Holzpellets. Sie werden besonders in den skandinavischen Ländern schon seit längerem genutzt. Der Grund dafür könnte die viel weiter verbreitete Forstwirtschaft sein. Aber auch hierzulande stellen sie eine gute Alternative zu den bekannten Brennstoffen dar und werden immer beliebter. Genau deswegen bieten nun die meisten Hersteller mit dem Erwerb eines der modernen Kamine auch die Möglichkeit diesen mit Holzpellets anzufeuern.
Eine wahre Modeerscheinung stellen Kamine dar, welche mit Ethanol oder auch Bio-Ethanol betrieben werden können. Der Vorteil besteht darin, dass Alkohol ohne Entstehung von Rauch und Ruß verbrennt. Allerdings steht hier mehr die Erzeugung eines Feuers zur Dekoration im Vordergrund, denn Wärme im herkömmlichen Sinn wird damit nicht erzeugt.
Kräftezehrendes Holzhacken oder Kohle schaufeln dürfte damit nun endgültig der Vergangenheit angehören, genauso wie das nicht immer so einfache Anzünden des Kamins. Eine weitere Möglichkeit besteht in der Anschaffung eines elektronisch betriebenen Kamins, den man auch schon für wenig Geld im Handel erhalten kann. Hierfür gibt es unterschiedliche Modelle, welche unter anderem auf dem Tisch aufgebaut werden oder sogar an der Wand hängen können.

Die vielfältigen Vorteile moderner Designerkamine

Gerade im Winter ist es besonders schön, wenn draußen stürmisches und kaltes Wetter vorherrscht am eigenen Kamin zu sitzen und dabei die Wärme und das ganz besondere Ambiente zu genießen. Wenn man von einem Kamin spricht, denken viele zunächst an die zumeist offen gestalteten Kamine in denen noch das Holz knistert. Aber diese Kamine sind mit sehr viel Aufwand verbunden, und die offenen Feuerstellen bergen viele Gefahren in sich. Die modernen Kamine sind daher etwas anders beschaffen und funktionieren auch nach einem ganz anderen Prinzip.

Designer Kamine – Retro oder doch lieber ausgefallen im Design

Den Designern ist eine viel schönere und auch zeitgemäßere Idee für die Gestaltung von modernen Kaminen eingefallen. Dabei war aber nicht die neue Optik von großer Bedeutung, denn auch der Punkt Umweltschutz wurde bei der Gestaltung der modernen Kamine mit einbezogen. Eine ganz neue und auch sehr beliebte Variante stellen dabei Kamine dar, welche mit Bio-Ethanol betrieben werden können. Sie erzeugen eine vollkommen saubere Variante der beliebten Flammen, und es wird dabei keinerlei Dreck erzeugt. Ein weiterer Pluspunkt dürfte darin bestehen, dass Bio-Ethanol aus Rohstoffen wie Getreide erzeugt wird, welche dem Menschen unbegrenzt zur Verfügung stehen.

Niedriger Verbrauch durch stufenlose Wärmeregulierung

Ein weiterer Gesichtspunkt dürfte die Einsparung von anderen Brennstoffen sein. Wichtig ist auch, dass an den meisten modernen Kaminen ein Regler angebracht wurde, mit dem es möglich ist, die Wärme individuell zu regeln. Auch damit kann wiederum Energie eingespart werden.